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PIPPI MUSS ZUM DOKTOR

Es hätte auch gut gehen können.
Ist es aber nicht. Gut gegangen.
Deshalb muß Pippi jetzt zum Doktor.

Ihr tut nämlich der Bauch weh.

Weil aber Bauchweh keiner sieht, hat sich Pippi dieses Tuch um den Kopf gebunden.
Da ist es viel einfacher, zum Doktor zu gehen, weil alle sehen können, dass sie was hat.
Und darum ist es gleich gar nicht mehr so schlimm.

Das Bauchweh.

Das hat sie vom Geburtstag. Gestern bei ihrer Tante.
Weil nur Erwachsene da gewesen sind und es langweilig war, hat Pippi mal die Salzstangen probiert. Eine nach der anderen - alle.
Und die Kaugummis. Auch alle.
Plus zwei Äpfel.

Die Gummitiere vom Onkel, was der Mann von der Tante ist, auch. Die waren aber offiziell.

Mama konnte sich gar nicht erklären, warum Pippi dann von dem einen Stück Kuchen gestern in dieser Nacht solches Bauchdrücken hat.
Na und bevor es was Ernstes ist, geht sie mit ihr lieber zum Doktor.

Vielleicht erzählt Pippi ihm, was los war.
Einem Doktor muß man nämlich alles sagen, sagt Mama immer.
Und der sagt es nicht weiter. Darf er nicht, das hat er geschworen.
Und einen Schwur darf man nicht brechen.
Das sagt Papa immer.

Auf jeden Fall hilft das Tuch.
Das Bauchweh ist schon fast weg.

Aber ein bischen Bauchdrücken hat Pippi noch - ob der Doktor wirklich nichts weitersagt ?

Max 29.09.2009

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Nein, diese Mami aber auch. Zieht sie der Pippi einfach ein
quergestreiftes Kleid an!! Dabei weiß sie doch genau, dass Pippi
quergestreiftes überhaupt nicht mag. Da sieht sie drin aus wie ne
Hummel. Pippi mag Längsstreifen und Karos, auch Blümchen zur Not und
auch abstrakte Muster. Am liebsten aber mag Pippi einfarbige Sachen.
Oder welche mit Bildern drauf. Die Mona Lisa zum Beispiel oder der
Eiffelturm. Da kann man nämlich am besten bunte Socken zu kombinieren.
Und jetzt hat auch noch dieser böse Spielverderber von Pippi-Zeichner,
sie genau in diesem Hummel-Kleid gemalt. Das geht ja nun gar nicht.
Pippi kriegt sofort Bauchschmerzen. Und Zahnschmerzen. Und überhaupt,
alles tut ihr weh. Und sie will heute überhaupt nicht in den
Kindergarten. In diesem Aufzug!!! Aber auch so nicht. Sie will zu Hause
bleiben und mit Mama spielen. Die dicken Tränen kullern. Pippi ist
krank. Und Mama ist sehr besorgt. Sie geht mit Pippi zum Doktor. Das
wiederrum behagt Pippi nicht, denn Mama weiß ja nicht.... Aber da muss
sie jetzt durch. Und das Gewissen zwickt und zwackt. Und sie fühlt sich
gleich noch kranker.

Der Doktor kann nichts finden. Er schaut hier nach und da. Bedrückt
ihren Bauch. Tut das weh? Ja, lügt Pippi. Und hier? Da auch. Und hier?
Da nicht. Der Doktor schaut bedenklich. Pippi hat große Angst. Dann sagt
er zur Madame Mama: Ich kann nichts finden. Unspezifische
Bauchschmerzen. Lassen sie das Kind einen Tag im Bett.

Pippi muss ins Bett und ekligen Kamillentee trinken. So hatte sie sich
das aber nicht vorgestellt. Sie mault und liest ein bißchen und guckt
sich bunte Bilder an. Und draußen scheint die Sonne. Mama ist einkaufen.
Da holt Pippi ihr olles Hummelkleid und schneidet sich daraus eine
Schürze. Die bindet sie sich um und räumt die Wohnung auf. Sie wischt
Staub und wäscht ab. Und grade will sie sich das Bügeleisen angeln, da
kommt Mama zurück. Sie hat sofort kapiert, wo Pippis Bauchschmerzen hin
sind. Und sie sagt gar nichts dazu. Aber sie kocht ihr einen süßen
Kakao. Und dann spielen sie. Und dann muss Pippi aber wieder ins Bett.
Denn Strafe muss sein.

Pippi stöhnt. Was muss man nicht alles erleiden, wenn man Querstreifen
nicht mag.

S.P. ( schon über 29 - nur ein paar Tage )   21.10.09

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Wie sträubte sich Pippi gegen das gute Quergestreifte welches sie zu vielen anderen Geschenken zum Geburtstag bekam. Bei was zum Anziehen will sie keine echte Freude empfinden. Denn damit kann man nicht spielen. Man läuft ja nur damit rum und man sieht es noch nicht mal dabei, nur die Anderen. Und ´wenn man darin auch noch aussieht wie eine Hummel macht es erst recht keinen Spaß sich das überzuziehen` denkt sich Pippi. Als die Omi beim Messen wieder einen Strich an den Türrahmen malt und sich darüber freut wie groß Pippi schon geworden ist, frohlockt auf einmal die Mutti und sagt "Zieh doch mal den schönen Ringelpulli an". ´Mist´ denkt sich Pippi `jetzt passt er auch noch`.Von nun an beginnt das Schicksal seinen Lauf zu nehmen. Die Geschichte kennen wir ja schon aus dem vorigen Kapitel, Bauchweh und, und, und.


Nun soll sich auf einmal alles zum Guten wenden. Und das tut es auch.
Am Montag darauf muss sie wider Willen mit diesem Outfit in die Schule. Selbst schuld, unsere Pippi, hätte sie auf die Eltern gehört und sich beim Spielen nicht so eingesaut.
Nun ist sie im Schulhort bei den anderen Kindern. Da trägt sich folgendes zu. Irgendwann haben sich mal wieder einige gestritten und keiner blickt mehr so richtig durch wer eigentlich der Sündenbock für all den Ärger sein soll. Moritz versucht den Streit zu schlichten, ist aber etwas schüchtern und traut sich nur so halb. Zu seinem Pech hat er einen grünen Pulli an. Auf einmal wird er von allen ausgelacht. Sie rufen "Melone, Melone". Mit viel Fantasie sieht er vielleicht wirklich aus wie ´ne Melone, ist ja dazu auch noch etwas pummelig. Moritz wird auf einmal ganz rot. Jetzt rufen sie alle "Tomate….." usw. Das guckt sich Pippi nicht länger an, wird sich ihrer einzigartigen Eleganz die von dem bunten Ringelpulli ausgeht auf einmal bewusst, freut sich wie wild über ihr Outfit und geht selbstbewusst dazwischen. Irgendwie kriegt sie das Häufchen Unglück aus dem Schlamassel befreit. Alles beruhigt sich wieder und ist am Spielen.


Nun sind sie dicke Freunde geworden und tauschen sich immer heimlich aus von dem was die Mutti so alles in das Launchpaket gesteckt hat. Pippi ist dabei recht clever. Die schwarzen Lakritzschlangen mag sie überhaupt nicht. Die kriegt aus lauter Zuneigung alle der Moritz. Der ist ganz außer sich vor Freude.
Ein dickes Geheimnis hüten die beiden auch seit einiger Zeit. Wenn sie mal groß sind wird geheiratet. Nur küssen will sie ihn noch nicht. Dazu kennen sie sich noch nicht so lange…


Reini, schon siiiiiiebenunddreißig Jahre und trotzdem noch ein Kind      28.10.09