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PIPPI HAT EINEN HUND

" Pippi is'n harter Brocken.

Wo andere am Ende sind, hat Pippi sich grade erst warm gemacht. Ein Ameisenhaufen ist dagegen so was wie'n vor sich hindümpelnder Tag in 'nem Seniorenheim. Sie kennt nur die Überholspur - Standstreifen gibt's nicht.

Pippi hat einen Hund bekommen. Dafür haben alle zusammengelegt. Mama, Papa und vor allem ihre Tante, bei der sie immer mal Ferien macht.

Jedenfalls besser als 'n Fernsehr auf'm Zimmer oder son Dreckding von Computerspiel.

Pippi nennt ihren Hund BLAUBÄR. Typischer Hundename. Ist ihm aber egal, er kommt trotzdem, wenn sie ihn ruft.

Sie sind oft draußen und machen nur Pause, wenn Pippi Angst um ihn hat, er könnte vom ganzen hin und her einen Herzschlag kriegen. So'n Hund is eben auch nur 'n Mensch.

Blaubär und Pippi sind dicke Freunde.

Obwohl das gar nicht geht, denn was die beiden zusammen rumhüpfen, da kann man nicht ansetzen. Nicht so wie die Kinder vor der Glotze, denen man ansieht, was sie für'n Hobby haben. Nämlich keins.

Pippi ist dazu das ganze Gegenteil. Und das ist gut so."

Wuffel ( schon groß ) 21.09.09

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Pippi hat ja einen Hund, Blaubär.

Aber ihr schlimmstes Erlebnis war mit einem Hamster. Der gehörte ihrer großen Schwester.

GEHÖRTE!   Der lebt nämlich nicht mehr. Aber da nehm ich was vorweg.

Das war so : Pippis große Schwester bekam zur Einschulung einen Hamster. Es war ein schöner Tag, voller Sonne und niemand ahnte, dass Pippi an diesem Tag noch zur Hamster-Mörderin werden würde.
Alle waren unterwegs, nur Pippi war zu Hause und betrachtete voller Entzücken die Fledermaus, die ihre Schwester gerade bekommen hatte ( Pippi hielt dieses seltsame Vieh für eine Fledermaus. Woher sollte sie auch wissen, dass es keine ist? Sie hatte noch nie so ein Tier gesehen. Das ist aber auch bescheuert. Wer verschenkt denn Tiere zur Einschulung? ).

Pippi wusste gar nicht, dass Fledermäuse Getreide mochten, aber konnte ja sein, dass ihre Schwester sich besser mit solchen Tieren auskannte. Schließlich war sie unterwegs nach Getreide für den neuen Mitbewohner.

Pippi dachte sich, dass das Tierchen sicher schreckliche Langeweile hätte und ihre große Schwester es total cool fände, wenn die Fledermaus schon ein Kunststück kann, wenn sie wieder nach Hause kommt. Gedacht - getan! Das Vieh lernt fliegen! Die geeignete Abschußrampe war : Der Balkon. Eine so schöne Brüstung, auf der man erst mal balancieren üben konnte, um dann den Flug von dort zu starten.
Pippi wollte auch gerade auf die Brüstung steigen als das blöde Vieh sich auf den Weg nach unten machte. Pippi hatte Adleraugen. Sie verfolgte den Weg nach unten und war sicher, dass es unten weiter läuft. als die große Schwester heimkam, informierte Pippi sie, dass die Fledermaus jetzt unten läuft. Da die Fledermaus aber ein Hamster war, hatte er den Sturz aus der 4. Etage natürlich nicht überlebt. Und so wurde Pippi zur Hamster-Mörderin.

Deshalb, das ist spätestens jetzt klar, ist der Hamster vom Aussterben bedroht. Unter allen Hamstern dieser Erde kursiert nämlich diese Geschichte in abgewandelter Form. Bei manchen hatte das die Auswirkung sich lieber selber umzubringen als Pippi zu begegnen.

Und Pippi hat echt kein Glück mit Hamstern. Ihr ist seit dem kein Hamster mehr begegnet.

Janni ( 26 plus ein bissel ) 28.10.09