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"PIPPI EROBERT DIE WELT

* Es war einmal ein kleines Mädchen. Das hieß Pippi.

Wie alle kleinen Mädchen hatte auch Pippi ein ganz spezielles und ganz besonderes Problem, das nur ihr gehörte und niemandem sonst auf der Welt. Ihr Problem war: Sie konnte sich niemals entscheiden. Deshalb trug sie immer verschiedenfarbige Socken.

Also eigentlich war es am Anfang gar kein Problem und Pippi war die letzte, die es als solches sah. Aber alle Eigenschaften haben eben nun mal die Eigenschaft, dass sie irgendwann zum Problem werden können. Nämlich dann, wenn man ihnen zu viel Bedeutung beimisst. Da Pippi aber generell kein Typ war, der irgendetwas zu viel Bedeutung zumaß, kam sie auch niemals auf die Idee, überhaupt irgendein Problem zu haben.

Sie war neugierig und frech und sehr respektlos. Und so sprang sie durch die Welt, mal hierhin mal dorthin. Sie pflückte die Blumen am Wegesrand, wie Rotkäppchen, und kam dabei auf immer neue Wege. Da sie aber im Gegensatz zu Rotkäppchen keine Großmutter hatte, die sie besuchen sollte und auch sonst niemanden, der sie irgendwo erwartete - waren diese neuen Wege auf die sie kam, keine Abwege. Und schon gar keine Irrwege.

Es waren einfach Wege. Neue Wege. So konnte Pippi sich niemals verlaufen. Denn da, wo sie grad war, war sie immer genau richtig....*

S.P. ( schon über 29 )   21.09.09
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Pippi war immer brav. Und sie hatte eine kleine Schwester, auf die sie
immer aufpassen musste. Das war manchmal ganz schön anstrengend
für Pippi. Aber manchmal war es auch lustig. Pippi musste
nach aufgeschlagenen Knien Tränen trocknen und böse wilde Kerle, die die
kleine Schwester ärgern wollten, verkloppen. Aber weil Pippi eine liebe
große Schwester war, hat sie die die groben, wilden Kerle mit ihrer
Keule in die Flucht geschlagen. Manchmal hatten die dann ausgeschlagene
Zähne. Aber Pippi war soooo groß, dass die ganzen Kerlchen alle Angst
vor ihr hatten und weg rannten, wenn sie nur mit ihrer Keule am Horizont
auftauchte. Ja, und abends ging Pippi vergnügt zum Abendbrot nach Hause.

Janni ( 26 plus ein bissel ) 21.10.09

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Was is`n daran so lustig, wenn Pippi vergnügt zum Abendbrot nach Hause
geht? Pippi kann das überhaupt nicht lustig finden, weil man ja
schließlich auch mal was essen muss. Was denkste was man für Hunger hat,
wenn man den ganzen Tag kleine Pfiffis verkloppen muss und wie doof sich
das schläft, wenn einem der Magen knurrt. Pippi weiß das nämlich, weil
schon Mal, als Pippi ganz, ganz ungezogen war, hat die Mama die Pippi
ohne Abendessen ins Bett geschickt. Erst war das nicht so schlimm für
Pippi. Wie jeder weiß, liest die ja gern, da hat sie halt allen
Plüschtieren und der kleinen und der großen Schwester vorgelesen. Aber
als dann alle schliefen, sogar die freche Puppe Karline, da hat Pippi
ihren Magen gehört. Erst hat sie gedacht es steht ein Bär hinter dem
Vorhang und sie ist ganz schnell unter die Bettdecke gekrochen, dass
nicht mal die Nase rausguckte. Und da war das Knurren noch viel lauter
und Pippi dachte im Ernst der Bär wär jetzt unter ihre Decke gekommen
und sie hat schon nach der Keule gesucht. Aber die Taschenlampe war
näher. Pippi hat dann geleuchtet: unter den Tisch, hinter den Vorhang,
unter das Bett und die Bettdecke, aber es war nirgends ein Bär zu sehen.
Nur, dass das doofe Vieh immer noch knurrte. Und dann hat Pippi gemerkt,
dass das ihr Bauch war. Und sie hat ganz doll angefangen zu weinen. So
laut, dass Mama nach ihr geschaut hat. Mama tat es dann leid und sie hat
der armen halbverhungerten Pippi noch eine Schnitte gemacht. Aber Pippi
war inzwischen eingeschlafen udn träumte von Bären, die sie mit ihrer
Keule verjagte.

Janni ( 26 plus ein bissel ) 22.10.09